Ski-Club Brühl auf Wanderschaft
Am Himmelfahrtstag fand zum 35. Mal die Vatertagswanderung des Brühler Ski-Club statt. Bodo Püschel führte die Wandergruppe durch die Zülpicher Börde und der alten Römerstadt Zülpich. Zülpich wurde bereits im Jahre 69 n.Chr. von den Römern gegründet und hieß damals „Tolbiacum“ und war ein wichtiger Schnittpunkt römischer Straßen.
Die Rundwanderung führte zum Bahnhof der „Ruhrtalbahn“ Nemmenich zunächst zum Wassersportsee Zülpich, ein Gelände, das im Jahr 2024 ein Kernpunikt der Landesgarten-schau war.
Der Wanderweg ging am Seeufer entlang und später vorbei am Gelände des Klosters Marienborn, welches heute bekannt ist als Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Später passierte die Wandergruppe zwei Relikte des 2. Weltkrieges; sie dienten als Mannschaftsbunker zu den dort installierten Geschützständen der Flugabwehr.
Durch das Naturschutzgebiet und vorbei am Neffelsee führte der Weg durch das Weiertor, eines der Stadttore von Zülpich in das Zentrum von Zülpich. Dort wurde in einem Italienischen Restaurant eine Mittagsrast eingelegt.
Nachdem sich alle gestärkt hatten, waren es noch 4 km bis zum Ausgangspunkt. Auf dem Weg passierte man die Landesburg mit ihrem Burgturm und legte einen kurzen Aufenthalt in der St. Peter Kirche ein. Vorbei am Zülpicher See ging es dann zum Bahnhof von Nemmenich, von wo aus die Heimreise nach Kierberg stattfand.
Alle waren sich einig, es war ein wunderschöner Tag mit etlichen Sehenswürdigkeiten und dem angenehmen Wanderwetter.

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